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Gruppenreisen auf den Spuren Napoleons

Italien und Frankreich als Reiseziel für Gruppen und Vereine mit Spaß an Geschichte

Napoleon Bonaparte (*15 August 1769, †5. Mai 1821) hat zahlreiche Spuren in Europa hinterlassen. Nur wenige nach ihm haben den Kontinent so stark verändert. Der geeinte italienische Nationalstaat wäre ohne Napoleon viel später entstanden, Polen möglicherweise nicht unabhängig geworden, das Heilige Römische Reich vielleicht später (oder gar nicht) zerfallen. Lassen Sie uns zusammen auf Spurensuche gehen: Wo hat Napoleons ruhmreiche Karriere begonnen? Und welche Spuren hat er in seinem Heimatland hinterlassen?

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Napoleon in Italien: Gruppenreisen abseits des Mainstreams

Der Italienfeldzug 1796/1797 war Napoleons erster Oberbefehl über einen militärischen Großverband. Er legte in diesen Jahren mit seinen spektakulären Siegen in Ligurien und der Lombardei den Grundstein für seine politische Macht. Eine Busreise mit Norditalien als Reiseziel wandelt deshalb immer auf Napoleons Spuren. Denn der korsische Stratege formte mit der Gründung der Cisalpinischen Republik und der Ligurischen Republik die Region komplett neu.

Ligurien: Norditalien als Reiseziel zwischen Meer, Wald und Gebirge

Ligurien wird im Süden durch seine azurblaue Mittelmeerküste und im Norden durch die gewaltigen Bergmassive der Alpen begrenzt. Da Ligurien zu über 60 Prozent bewaldet ist, beeindruckt die Provinz mit einer außerordentlich vielfältigen Flora und Fauna. Diese Natur wollen die Gemeinden Liguriens mit dem Nationalpark Cinque Terre und drei regionalen Naturreservaten erhalten. Abseits von Geschichte und Kultur ist Ligurien also ein Reiseziel für jeden, der inmitten der Natur einmal vollkommen abschalten, den Wind in den Esskastanien hören und ein paar Stunden durch die mit Wildkräutern, Eukalyptus und Ginstern bewachsene Landschaft wandern möchte.

Napoleons Spuren in Ligurien entdecken

Napoleon hat in Ligurien wichtige Schlachten für seinen Italienfeldzug geschlagen. Die bedeutendsten Kämpfe fanden bei den kleinen Dörfern Cairo Montenotte und Dego statt. Diese malerischen Orte schmiegen sich eng an die bewaldeten, umliegenden Hügel und sind bis heute kaum entdeckte Flecken im Hinterland. Beide Orte sind mit dem Bus in weniger als zwei Stunden von der ligurischen Hauptstadt Genua zu erreichen. Cairo Montenotte bietet romantische Gassen und bunte Häuserfassaden zum flanieren und träumen. Außerdem grenzt das „Riserva Naturale Regionale dell' Adelasia“ direkt an die Stadt. Dieses Naturreservat führt Sie auf verschiedenen kurzen Wanderwegen entlang der Orte, an denen Napoleon gekämpft hat. Die Wanderwege sind von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und gut beschildert. Hier wandern Sie im wahrsten Sinne des Wortes auf den Spuren von Napoleons Feldzug durch Italien.

Genua: Das barocke Juwel an Norditaliens Küste

Die jahrhunderte alte Handelsmetropole Genua beeindruckt ihre Gäste mit ihren alten Palästen und der weltberühmten Basilica di Santa Maria di Castello, einem wertvollen Beispiel für die italienische Renaissance-Architektur. Hier hat Napoleon zwar nicht persönlich angegriffen, ließ die Stadt aber durch seinen Vertrauten, General Masséna, belagern. Für eine Gruppenreise lässt sich Genua perfekt mit einem Abstecher an die Blumenriviera verbinden. In Genua lockt das verträumte Fischerviertel Boccadasse zu einem Bummel und die Aussichtsplattform des Spianata Castelletto zu einem Panorama-Blick über die Stadt, besonders bei Sonnenuntergang. Die Stadt ist außerdem bekannt für ihre belebten Bauernmärkte, etwa den Mercato Orientale, der von Obst über Fisch bis hin zu frischer Pasta wirklich alles für das leibliche Wohl bietet.

Die Lombardei und Lodi: Hier erleben Sie Italiens märchenhafte Seite

Die Lombardei in Norditalien ist von dichten Wäldern und tiefblauen Seen mit urigen Fischerdörfern durchzogen. In dieser Gegend finden Sie sich fern der rauschenden Zivilisation wieder. Die Uhren scheinen gemütlicher zu laufen, das Leben entschleunigter zu funktionieren. Ausschlaggebend für die Eroberung der Lombardei durch Napoleon war die Schlacht bei Lodi, einer kleinen Stadt ca. 30 Kilometer südlich von Mailand. Lodi ist – selbst für italienische Verhältnisse – eine verträumte Ansammlung alter Kirchen und Kapellen, kleiner Residenzpaläste und romantischer Gartenanlagen. Der kleine Ort hat eine sehr gut erhaltene Altstadt inklusive mittelalterlicher Wehr- und Burganlagen. Die Piazza della Vittoria in der Stadtmitte ist – im Vergleich zur Stadtgröße – riesig und gesäumt mit alten Cafés und Kneipen, in denen Sie einen Espresso oder ein Glas Wein genießen können.


Napoleons Spuren in Mailand

Trotz zahlenmäßiger und technischer Unterlegenheit eroberte Napoleon die Lombardei sehr schnell. Nachdem er die österreichischen Truppen geschlagen hatte, marschierte er am 15. Mai 1796 in Mailand ein. Dort zeugt noch heute der Arco della Pace, ein monumentaler Triumphbogen, von der napoleonischen Herrschaft.

Mantua und Sabbioneta: Die Renaissance in zwei verschiedenen Städten erleben

Ebenfalls in der Lombardei liegt die Stadt Mantua, die Napoleon monatelang belagerte. Sie ist mit dem nahen Sabbioneta ein eingetragenes UNESCO-Weltkulturerbe. Der Grund dafür ist der besonders authentische, jedoch sehr unterschiedliche Stadtkern beider Orte. Gerade Mantua besticht mit seinen Arkaden und urigen Gassen. Sabbioneta hingegen wurde als „Idealstadt“ von einem Architekten geplant und hat damit einen von Grund auf „durchgeplanten“ Stadtkern. Tipp: Das „Teatro Bibiena“, erbaut 1767–1769, ist von außen unscheinbar. Gehen Sie unbedingt einmal hinein und lassen Sie sich von der märchenhaften Innengestaltung dieses Hauses beeindrucken.

Mailand: Ein Reiseziel für Modeshopper und Kunstliebhaber

Wenn Sie sich vor allem für urbane Kultur, Sehenswürdigkeiten und historische Spuren begeistern, ist Mailand der beste Ausgangspunkt für eine Busreise auf Napoleons Spuren. Ob der Mailänder Dom, das Castello Sforzesco, oder die legendäre Bar „La Chiesetta“: Mailand ist ein einziges riesiges Mischwerk aus moderner Einkaufsmeile und Museumsstadt. Ein Muss für jeden Besucher ist auch das vielleicht bedeutendste Opernhaus der Welt, das Teatro alla Scala.

Napoleon in der Defensive: Grand Est und Paris auf einer Gruppenreise erkunden

18 Jahre nach seinem Italienfeldzug kämpft Napoleon erstmals auf französischem Boden. Er erreicht Grand Est, den „großen Osten“ Frankreichs, auf dem Rückzug. Die Koalition aus Russland, Preußen, Österreich und weiteren Verbündeten ist seit Napoleons Niederlage während des Russlandfeldzuges in der Offensive. Der Mythos der unbesiegbaren französischen Armee ist gebrochen.

Eine Gruppenreise nach Nordfrankreich: Die fruchtbaren Felder von Grand Est

Der Große Osten Nordfrankreichs ist durch seine vielen Flüsse und die ergiebigen Felder eine der Kornkammern Frankreichs. Neben Getreide und Viehzucht wird hier Wein angebaut und oft direkt weiterverarbeitet. Hier können Sie Weingüter und kleine Destillerien besichtigen und Reste des spätmittelalterlichen Handwerks erleben. Die atemberaubenden Täler von Maas und Semoy runden diesen friedlichen Eindruck ab.
Für eine beeindruckende Gruppenreise durch Nordfrankreich kann Reims der Ausgangspunkt sein. Die gewaltigen Festungsanlagen in Mézières, die Festung in Sedan und das Fort de Queuleu in Metz geben einen Eindruck davon, wie viel logistischer und baulicher Aufwand für die Verteidigung des Grand Est betrieben wurde. In Metz, einem Durchzugsort von Napoleon auf dem Weg nach Frankreich, finden sich zahlreiche mittelalterliche Brücken und Herrenhäuser. Besonders legendär ist die Kathedrale Saint-Étienne, das größte Kirchengebäude Frankreichs. Dessen Bau dauerte 300 Jahre und beschäftigte damit mehrere Generationen von Baumeistern und Arbeitern.


Napoleons Spuren in Grand Est

Auf dem Rückzug nach Frankreich hat Napoleon seine Truppen in zahlreichen Schlachten persönlich befehligt. Die Hauptschauplätze der Schlachten in Grand Est waren Brienne-le-Château, La Rothière, Champaubert, Arcis-sur-Aube und Reims. Das Gefecht bei Reims am 13. März 1814 gilt als letzter großer Triumph Napoleons.

Paris: Das kulturell anregendste Reiseziel der Welt?

Natürlich ist Paris eine der ganz großen Wirkungsstätten von Napoleon. Wenn es nach ihm ginge, wäre Paris die Hauptstadt Europas geworden. In mancherlei Hinsicht ist sie es heute vielleicht auch: Gerade wenn wir an Kunst, Kultur und Mode denken, kommt den meisten zuerst Paris in den Sinn. Aber auch was gemütliche Cafés, Restaurants und Kulinarik im Allgemeinen angeht, ist Paris eine der vielfältigsten Städte der Welt. Die Stadt der Liebe ist dabei eng verbunden mit „ihrem“ Fluss, der Seine.
Nicht nur militärisch durch die Schlacht bei Paris am 30. März 1814, sondern auch architektonisch hat Napoleon die Stadt mitgeprägt. Er ließ die Nordfassade der Nationalversammlung mit einem klassizistischen Portikus ausstatten. Auch die 44 Meter hohe Colonne Vendome geht auf Napoleon zurück. Die Siegessäule für die französische Grande Armée besteht aus eingeschmolzenen, erbeuteten Kanonen. Zudem hatte Napoleon einen Faible für große Plätze, weswegen er viele vorhandene Plätze in Paris vergrößern und ausbauen ließ. Entdecken Sie die architektonischen und kulturellen Spuren Napoleons in Paris.

Der „Adlerflug“: Eine Gruppenreise auf den Spuren von Napoleons Rückkehr

Kurzer Exkurs: Als „Adlerflug“ bezeichnet der Volksmund die schnelle Rückkehr Napoleons aus dem Exil. Nach seiner Abdankung am 11. April 1814 wurde Napoleon auf die Insel Elba verbannt. Dort durfte er über die kleine Gemeinde von 10.000 Einwohnern herrschen – was ihm aber nicht reichte. Er floh und landete am 1. März 1815 wieder in Frankreich. Von Antibes aus, im Südosten Frankreichs, marschierte er mit 1.000 Mann nach Paris. Dabei traf er auf der heute sogenannten „Route Napoléon“ mehrere Male auf königliche Truppen, die ihn eigentlich aufhalten sollten – stattdessen aber zu ihm überliefen.

Der Südosten Frankreichs

Die Provence hat gerade für Gruppenreisende viel zu bieten. Der Südosten Frankreichs ist wie ein einziges Postkartenmotiv und wirkt auf viele Besucher wie aus einem Märchen: Lavendelfelder, Badebuchten, Kalksteinmassive, Feuchtgebiete. Lauschige Dörfer wie Les Baux-de-Provence „hängen“ in den Felsen, als wären sie mit dem Berg gewachsen. Das Dorf Aiguèze am Fluss Ardèche gilt als eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Besonders sehenswert ist die Stadt Orange: Umgeben von gastfreundlichen Weingütern und mit mehreren alten Kathedralen. In Orange haben vor allem die Römer ihre architektonischen Spuren hinterlassen. Hier können Sie die Lavendelproduktion bestaunen, die Seealpen erwandern und den gleichen Weg gehen, den Napoleon nach Paris genommen hat: Von Sisteron über Gap nach Grenoble

Natürlich waren Norditalien und Frankreich nur einige wenige, wenn auch wichtige Orte auf Napoleons Reise. Sie stehen symbolisch für den Aufstieg und das Ende des französischen Herrschers und bieten einen breiten Einblick in sein kulturelles, militärisches und architektonisches Erbe. An diesen Orten wurde Europa mitgeformt und verändert, wie auch wir – so sagt es ein altes Sprichwort – von jeder Reise ein wenig verändert zurückkommen.

Gruppenreisen auf Napoleons Spuren

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