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Wahrzeichen

Der schiefe Turm von Pisa, der Eiffeltum in Paris, oder die Freiheitsstatue in New York City – das sind wohl solche Bauwerke, die die meisten direkt als ein „Wahrzeichen“ identifizieren. Und damit haben sie vollkommen Recht! Ein Wahrzeichen muss allerdings nicht zwangsläufig ein architektonisches (Meister-) Werk sein. Nein, im Grunde muss es nicht einmal von uns Menschen gemacht sein. Wie wird aus einem Bauwerk ein Wahrzeichen, welche Wahrzeichen werden heute besonders geschützt und warum spielen Wahrzeichen auch für die Geschichte des Handwerks eine große Rolle? Finden Sie es heraus, mit unseren Gruppenreisen zu den Wahrzeichen dieser Welt.

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Ein Wahrzeichen, was ist das überhaupt genau? Laut Duden ist ein Wahrzeichen etwas, das als Erkennungszeichen oder als Sinnbild steht. Zum Beispiel für eine Stadt, eine Landschaft oder gar ein ganzes Land. Dabei kann es sich um Bauwerke handeln, aber auch um fiktive Figuren, um Landschaftsbilder oder sogar um einzelne Pflanzen. Wichtig ist: Ein Wahrzeichen wird keineswegs zu einem solchen „geboren“, es muss sich seinen Stellenwert erst verdienen, in irgendeiner Art herausragen, sich von anderen Dingen unterscheiden.

'Paula, wie meine Frau - oben schlank und unten etwas rundlich!'

Antwort eines früheren Müller, wodurch die Steinhuder Windmühle den Namen 'Dicke Paula' bekam.

Kurioses und Wissenswertes

Sind wir mal ehrlich – Bauwerke als Wahrzeichen kennen wir alle! Auf jeder Städtereise stehen Besichtigungen auf dem Programm, die einfach nicht fehlen dürfen. Was wäre zum Beispiel ein Besuch inLondon ohne einen Spaziergang an der Themse mit Blick auf Big Ben, oder ein Trip nach Rom, ohne einmal das Kolosseum zu sehen? Trotzdem gibt es auch zu diesem „Pflichtprogramm“ auf einer Gruppenreise noch das eine oder andere, das Sie vielleicht nicht wussten.

Auf Städtereisen Wahrzeichen entdecken!

Generell entwickeln sich gerade herausragende Bauwerke aller Art schnell zu Wahrzeichen. Da wären der Eiffelturm in Paris, die Stari most in Mostar, die Berliner Mauer und viele weitere. Wussten Sie aber, dass diese Wahrzeichen auch in der Geschichte des Handwerks eine große Rolle spielen? Im Spätmittelalter war es üblich, als Geselle auf Wanderschaft zu gehen und in entfernt liegenden Handwerksbetrieben Erfahrungen zu sammeln. In diesen „Wanderjahren“, wie es so schön heißt, mussten die Gesellen oftmals durch die Kenntnis bestimmter „Kuriositäten“ einer Stadt belegen, dass sie dort auch wirklich gearbeitet haben. Was wäre da besser geeignet als die herausragenden Bauwerke, die eine jede Stadt einzigartig machen? Allerlei Kurioses haben wir auch hier für Sie.

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Das Kolosseum in Rom ist zwar bereits im Jahr 80 v. Chr. eingeweiht worden, dient aber noch heute als Vorbild, u.a. für den Bau von Fußballstadien. Dabei hat das Kolosseum noch einiges mehr zu bieten und war schon damals so etwas wie eine -leider sehr makabere- „Mehrzweckhalle“. Die runde Form wurde gewählt, damit Gladiatoren und gehetzte Tiere keine Ecke hatten, in der sie hätten Schutz suchen können und der Boden unterhalb der Arena war ursprünglich nicht bebaut, damit er nach Entfernung der Holzdielen geflutet werden konnte, um Seeschlachten nachzustellen. Die Arena war also nach Fertigstellung zunächst ein „Allrounder“, was die dort ausgetragenen Kämpfe betrifft. Erst später wurde unter der Arena ein System aus Räumen, Gängen und Versorgungsschächten gebaut. Hier fanden neben den Gladiatoren, die auf Ihrem Kampf warteten, vor allem eines Platz: Requisiten. Denn es gab zahlreiche Falltüren, Rampen und Flaschenzüge für Showeffekte oder große Kulissen, die in den Innenraum gelangen mussten. Auch in Sachen Lenkung von Besucherströmen kann sich das Konzept des Kolosseums sehen lassen. Durch die ausgeklügelten Gänge und die knapp 80 Ein- und Ausgänge konnte die Arena, die damals schon Platz für 50.000 Zuschauer bot, in nur fünf Minuten evakuiert werden.

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Deutlich jünger, aber deswegen nicht weniger spannend: Big Ben in London. Der Name Big Ben ist eigentlich die Kurzform für „großer Benjamin“ und bezeichnet nicht etwa, wie viele denken, die Uhr oder gar den Uhrturm, sondern die mit 13,5 Tonnen Gewicht schwerste der fünf Glocken des berühmten Uhrturms am Palace of Westminster in London. Seit September 2012 heißt der Turm übrigens nicht mehr Clock Tower, sondern wurde anlässlich  des diamantenen Thronjubiläums von  Königin Elisabeth II.  in den Elizabeth Tower umbenannt. Auch interessant: Die Glocke ist bereits die zweite Glocke im Turm. Weil die erste Glocke und der Schlaghammer viel schwerer waren als berechnet, ging die Glocke während ihrer Generalprobe im Jahr 1857 zu Bruch und wurde wieder eingeschmolzen. Auch die zweite Glocke riss, wurde aber nicht ersetzt, sondern nur so gedreht, dass der Schlaghammer nicht mehr auf den Riss treffen konnte.

Vom Unkraut zum Wahrzeichen

Berühmte Bauwerke einzelnen Städten zuzuordnen, das ist wie wir gerade festgestellt haben, recht leicht. Aber fällt Ihnen auf Anhieb auch eine Pflanze ein, die als Wahrzeichen dient? Wir hätten da zum Beispiel das Kleeblatt. Das dreiblättrige Kleeblatt, oder auch „Shamrock“, gilt als eines der Wahrzeichen Irlands. Der Sage nach soll das Kleeblatt damals dem heiligen St. Patrick dazu gedient haben, dem keltischen Hochkönig die Dreifaltigkeit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zu erklären. Die Erklärung war scheinbar so einleuchtend, dass es dem Heiligen Patrick danach erlaubt war, die christliche Lehre inIrland zu verbreiten. Das Kleeblatt hat also maßgeblich zur Glaubensmission Irlands beigetragen und so auch ein Stück Irische Geschichte geschrieben. Dass das Kleeblatt als Wahrzeichen bezeichnet wird, ist also wohl mehr als verdient, oder?

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Anders sieht es bei der Tulpe aus. Sie gilt als eines der größten Wahrzeichen unserer niederländischen Nachbarn und verzaubert vor allem im Frühling zur Tulpenblüte, mit ihren über 5.000 Sorten jedes Jahr abertausende von Besuchern. Dabei kommt die Tulpe ursprünglich nicht einmal aus den Niederlanden. Im 16. Jahrhundert, lange vor den Niederlanden, war nämlich Konstantinopel, das heutige Istanbul, schon berühmt für seine Tulpen. Vor allem die Reichen und Mächtigen fanden damals Gefallen an der Pflanze, schmückten Ihre Palastgärten mit den bunten Blumen und verschenkten die kostbaren Blumenzwiebeln an geschätzte Gäste, sodass die ersten Tulpenzwiebeln über Umwege in die Niederlande gelangten. Warum dann ausgerechnet dort so viele Tulpen angebaut werden wie nirgendwo anders auf der Welt, fragen Sie sich? Den Erzählungen nach war der sandige Boden im holländischen Küstengebiet hervorragend für das Züchten der exotischen Pflanze geeignet. Nach und nach wurde so die Tulpenzucht in Holland geradezu perfektioniert. Neben den Niederlanden gibt es aber noch viele weitere Blumenziele in Europa, bei denen bestimmt die eine oder andere Pflanze als Wahrzeichen gilt.

Schützenswert

An was denken Sie, wenn Sie an Rügen denken? Vielleicht auch an die Kreidefelsen mit ihrem majestätischen „Königsstuhl“? Kein Wunder, sind doch die Felsen ein weltberühmtes, wenn auch fragiles, Wahrzeichen der Ostseeinsel. Dabei ist vermutlich kein Blick auf die Felsformation wie der Blick davor, denn die Kreidefelsen sind einer ständigen Erosion ausgesetzt. Mit jedem Sturm brechen große Stücke aus den Felsen und reißen gelegentlich auch Bäume und Sträucher mit ins Meer. Mit der Entnahme von Findlingen im 19. und 20. Jahrhundert hat diese Erosion sogar noch zugenommen. Dienten die Findlinge damals noch als natürliche Wellenbrecher, so dringt das Wasser der Ostsee nun mit ungebrochener Gewalt an die Steilküste vor.  Heute gehören die Kreidefelsen zum Nationalpark Jasmund und werden damit besonders geschützt. Besuchen können Sie die Kreidefelsen aber trotzdem. Vielleicht während eines Besuchs der Störtebeker-Festspiele, die jährlich auf Rügen stattfinden?

Wissen to go

Wussten Sie das das Gegenstück zu den Kreidefelsen auf Rügen auf der dänischen Insel Bornholm zu finden ist. Die Felsformation hing nämlich früher einmal zusammen.

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Aus dem Märchen entsprungen

So wie die Gebrüder Grimm unumstößlich mit der Stadt Kassel verbunden werden, so dienen auch ihre Geschichten als Grundlage für so manches Wahrzeichen. Eine dieser Geschichten handelt von den Bremer Stadtmusikanten. Eine Bronzestatue des tierischen Quartetts finden Sie am Bremer Rathausplatz. Ein kleiner Tipp: Auf einer Gruppenreise sollten Sie unbedingt das Vorderbein des Esels berühren, das soll nämlich Glück bringen!

Exkurs

Und, kennen Sie die Handlung des berühmten Volksmärchens noch? Falls nicht, helfen wir gerne auf die Sprünge: Ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn, allesamt alt und zum Sterben verurteilt, begegnen sich und ziehen zusammen los, um in Bremen ihrem Schicksal zu entgehen: Sie wollen dort Stadtmusikanten werden. Auf dem Weg nach Bremen passieren Sie einen Wald mit einem Räuberhaus. Dieses soll als Nachtlager dienen und die Tiere beschließen, die Räuber aus ihrem Haus zu vertreiben. Kurzerhand stellen sich die Tiere aufeinander vor das Fenster des Räuberhauses, erschrecken die Räuber und nehmen das Haus ein. Und weil das Haus den Tieren so sehrt gefällt, wollen sie gar nicht mehr fort und bleiben einfach dort.

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Eine weitere Sage, die ebenfalls von den Gebrüdern Grimm niedergeschrieben wurde, kennen Sie ganz bestimmt! Es geht um den Rattenfänger von Hameln. Im 13. Jahrhundert kam ein wundersamer Mann nach Hameln und versprach den Bewohnern, gegen Bezahlung alle Mäuse und Ratten aus der Stadt zu vertreiben. Die Stadt, die derzeit unter einer Rattenplage litt, begrüßte das Angebot und willigte ein. So zückte der Mann seine Pfeife und lockte damit alle Ratten und Mäuse aus ihren Verstecken bis zur Weser. Die Tiere folgten ihm bis zum Fluss und ertranken allesamt. Die von der Plage befreiten Bewohner hielten jedoch nicht ihr Wort und verwehrten ihrem Retter die Bezahlung. Der Mann ging, kam allerdings einige Zeit später in der Gestalt eines Jägers zurück nach Hameln, um es den Bewohnern heim zu zahlen. Wieder zückte er seine Pfeife, lockte dieses Mal jedoch mit seinem Lied keine Mäuse und Ratten, sondern die Kinder der Dorfbewohner an und verschwand mit Ihnen in einen Berg.  Es heißt, die Kinder seien in eine Höhle geführt worden und ausgerechnet in Siebenbürgen, dem heutigen Rumänien, wieder herausgekommen. Ein Figurenspiel mit Musik erinnert heute jeden Tag zu bestimmten Uhrzeiten in Hameln an die Sage und ist ein Highlight auf jeder Gruppenreise.

Auch unsere Nachbarn in Dänemark haben Wahrzeichen, die auf einem Märchen basieren. In Kopenhagen sitzt nämlich die „Kleine Meerjungfrau“ auf einem Findling am Ufer. Das Wort „klein“ passt hier sogar in doppelter Weise, denn mit einer Höhe von 125 cm gilt das Kunstwerk als eines der kleinsten Wahrzeichen der Welt. Die Bronzestatue hat ihr Vorbild in dem gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Trotz ihrer Berühmtheit wurde die Statue aber immer wieder Ziel von Vandalismus. So verlor die kleine Meerjungfrau beispielsweise schon mehrere Male diverse Körperteile, wurde (vermutlich mit Sprengstoff) von ihrem Felsen gestürzt und sogar mit Farbe besprüht.

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Jetzt sind Sie dran. Haben Sie vielleicht schon eine Liste mit den Top 10 Ihrer beliebtesten Wahrzeichen im Kopf? Dann auf zu einem neuen Abenteuer. Wir sind Ihnen gerne bei der Planung Ihrer nächsten Gruppenreise behilflich.


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