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Fischbrötchen und Astra: Feiern Sie mit Hamburg den Hafengeburtstag

Entlang der Elbe, zwischen den berühmten Fischauktionshallen, der historischen Speicherstadt und der jungen HafenCity findet jedes Jahr ein ganz besonderer Geburtstag statt. Erleben Sie auf ihrer Gruppenreise nach Hamburg das einmalige Programm zum Hafengeburtstag und freuen Sie sich auf Schlepperbalett, Feuerwerk und frischen Fisch.

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Übrigens der Hamburger sagt MOIN
Nicht MOIN MOIN - Einfach nur MOIN
MOIN MON ist schon Gesabbel

Der größte Hafen Deutschlands

100 km von der Elbemündung entfernt, liegt der - nicht nur - zweitgrößte Hafen Europas, sondern gleichzeitig größte Hafen Deutschlands: der Hamburger Hafen. Pro Jahr laufen hier rund 13.000 Schiffe aus aller Welt ein: Frachter, die vollgeladen mit Containern, Waren von A nach B transportieren, Kreuzfahrtschiffe, die die Fernwehhungrigen auf eine Reise über die Ozeane dieser Welt nehmen und mittendrin, ganz flink, bahnen sich die kleinen Hafenbarkassen ihren Weg durch den regen Verkehr. Hier ist immer was los.

Hafenbarkassen in der Hamburger Speicherstadt

Bereits vor über 800 Jahren war der Hafen in Hamburg in Betrieb. Die erste moderne Hafenanlage, die den Aufstieg zum Welthafen ermöglichte, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut. Wenige Jahre später begann man mit dem Bau eines für die damalige Zeit technisch fortschrittlichsten Logistikzentrums - der Hamburger Speicherstadt. Heute ist sie der weltweit größte zusammenhängende Lagerhauskomplex und ein beliebtes Ausflugsziel für Reisende.

Hinaus in die Welt

In frühen Zeiten wurden Häfen vor allen Dingen für Handel und Militär genutzt. Von hier wurden Schiffe auf Expeditionen in ferne Länder geschickt, um mit neuen und unbekannten Waren zurückzukommen, um ferne Kolonien zu gründen oder die Hafenstädte zu verteidigen. Auch heute sind Häfen, wie z.B. der größte Hafen Europas in Rotterdam unerlässlich für den Warenaustausch. Doch sie können noch  wesentlich vielseitiger genutzt werden, u.a. auch für Freizeit und Reisen. So ist der Hafen von Kiel nicht nur der Startpunkt für Urlaubsreisen auf den großen Kreuzfahrtschiffen, sondern ebenfalls Austragungsort für das größte Segelsportereignis der Welt. Und auch vom Hafen in Travemünde legen die Ostseefähren ab, die Sie zu Ihren Urlaubszielen für spannende Gruppenreisen ins Baltikum oder nach Skandinavien bringen.

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Was wäre Hamburg ohne seinen Hafen?

Das der Hamburger Hafen allerdings viel mehr ist als nur ein Umschlagplatz für Container oder Anlegestelle für die großen Kreuzfahrtriesen, das zeigt sich an der kulturellen Einbindung dieses Stadtgebietes in das Hamburger Leben. Vorbei an den großen Trockendocks bringen die kleinen Hafenfähren Bewohner wie Touristen zu den wichtigsten Haltepunkten entlang der Elbe, Hafenrundfahrten über Wasser oder per Bus quer durch die Terminals macht den Hafen und sein quirliges Leben greifbar und jedes Jahr - um den 07. Mai - lädt die Stadt zu einem ganz besonderen Fest: dem Hafengeburtstag. Von überall aus der Welt reisen dann Besucher, Liebhaber und Bootsführer in die Stadt an der Elbe.

Altes Feuerlöschboot

Wissen to go:

Seit dem 02.11.2018 hat Hamburg mit der „Branddirektor Westphal” das modernste Feuerlöschboot Europas. Das 43,5 Meter lange und 18 Millionen Euro teure Feuerwehrschiff kann 120.000 Liter Löschwasser pro Minute pumpen und das Wasser bis zu 110 Meter hoch und 180 Meter weit spritzen. Damit ist es in der Lage, im Gefahrenfall auch die größten Container- und Kreuzfahrtschiffe der Welt zu löschen.

 

Das bunte Treiben erleben

Jedes Jahr im Mai putzt sich der Hamburger Hafen wieder heraus - über 800 Jahre ist er immerhin schon alt. Ob Familien, Senioren, Paare, Vereine, Hamburger oder Touristen -  alle freuen Sie sich auf das bunte Programm, bei dem sich wieder imposante Segler, historische Frachter, wendige Barkassen und Kreuzfahrtschiffe auf der Elbe sammeln. Auf einer Gruppenreise zu diesem eindrucksvollen Fest können Sie sich auf viele Highlights freuen. Eröffnet werden die Feierlichkeiten alljährlich durch die große Einlaufparade an der Museumsschiffe, Großsegler, Traditionsschiffe, Polizeiboote, Lootsen oder auch Raddampfer aus vielen Ecken der Welt teilnehmen. Täglich bis 24 Uhr lädt dann die bunte Hafenmeile alle Besucher zum Schlendern, Staunen und Spaß haben ein.
Funkelnd und glitzernd erwartet Sie am Samstagabend ein weiteres Highlight des Hafengeburtstags: das große Feuerwerk. Während über Ihren Köpfen der Himmel in bunten Farben erstrahlt, leuchten auf dem Wasser und vor der spektakulären Kulisse der Hafenkräne, imposante Kreuzfahrtschiffe.

Doch was wird überhaupt gefeiert?

Nun haben aber ja viele Städte einen Hafen, ob in den Niederlanden, Litauen, Großbritannien oder an der Mittelmeerküste. Doch warum ist gerade der Hamburger Hafengeburtstag ein so gefeiertes Ereignis? Vielleicht hängt es ja mit der Entstehung dieses Tages zusammen. Denn entgegen der Erwartungen handelt es sich beim 7. Mai nicht um die Geburtsstunde bzw. die Grundsteinlegung des Hafens an sich. Zum Verständnis muss man also etwas weiter in die Geschichte der Stadt Hamburg und ihres Hafens reisen.

Hamburg - die Freie Stadt

Bereits um das Jahr 830 herum soll der Hamburger Hafen existiert haben und schon damals brachte er der Stadt gute Gewinne ein. An einem solch profitablen Geschäft wollten natürlich auch andere Städte teilhaben, vor allen Dingen, dass nur wenige Kilometer entfernte Städtchen Stade. Im Einvernehmen mit dem Erzbischof von Bremen erhielt die Stadt 1259 das Stapelrecht, richtete eine Zollabfertigung ein und hielt ab sofort alle passierenden Schiffe mit ihren Waren für drei Flutzeiten im Stader Hafen fest - in der Hoffnung, dass auf Grund der langen Wartezeiten nun die Waren in Stade entladen werden würde. Doch die Hamburger blieben angesichts der drohenden Verluste nicht untätig. Und so ließen sie sich einen Kaiserbrief ausstellen. Da zu dieser Zeit jedoch leider kein Kaiser zugegen war, beauftragten sie einen Fälscher, der um 1260 ein Schriftstück aufsetzte, welches auf altem Pergament, mit altertümlicher Schrift, Siegel und dem Datum 07. Mai 1189 ausgestellt wurde: der Barbarossa-Freibrief, der den Hamburger Schiffen von der Elbemündung bis zur Stadt Zollfreiheit gewährte. Da bei den ersten Kontrollen niemand Verdacht schöpfte und die Hamburger Schiffe nun ungehindert passieren konnten, feierte man ab sofort den 7. Mai als Tag an dem in Hamburg das Tor zur Welt geöffnet wurde.

Ein Hamburg-Besuch ohne Fisch-Brötchen?
Für die meisten Touristen undenkbar.

Der Münchner hat seine Weißwurst, der Berliner seinen Döner, der Bochumer seine Currywurst – und der Hamburger sein Fischbrötchen. Doch kaum ein Snack wird so unterschätzt wie das Fischbrötchen. Dabei bietet es reichlich gesunde Omega-3-Fettsäuren, ist frisch, kostet nicht viel und liefert dazu noch jede Menge Lokalkolorit.

 

Wenn Sie also auf Ihrer Gruppenreise zum Hamburger Hafengeburtstag über die Hafenmeile bummeln und das rege Treiben bei einem leckeren Fischbrötchen und einem kühlen Astra genießen, dann denken Sie an die Gewitztheit der Hamburger, die dieses freudige Urlaubserlebnis erst möglich gemacht hat.

Gruppenreisen für gemeinsame Erinnerungen